Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Ein FÖJ ist ein zur beruflichen Orientierung beitragendes Freiwilligenjahr, für junge Menschen zwischen 16 und 26. Der Bildungsschwerpunk liegt hierbei auf Ökologie und Nachhaltigkeit, zum Einen durch die Arbeit in den Einsatzstellen, zum Anderen durch die fünf Begleitseminare.

In Sachsen-Anhalt untersteht das FÖJ zwei Trägern, dem IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) und dem S.U.N.K. (Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz), die verschiedene ökologisch relevante Einsatzstellen zur Auswahl bieten, und bei denen sich die Freiwilligen um eine Stelle bewerben können. Der Storchenhof Loburg ist eine Einsatzstelle des S.U.N.K.

Während der jeweils einwöchigen Seminare kommen alle FÖJler dieses Trägers zusammen und vertiefen im Rahmen von Workshops oder Vorträgen von Gastdozenten ihr Wissen über bestimmte Themen, wie z. B. das Ökosystem Wald oder nachhaltiges Konsumverhalten.

Das FÖJ ist bis jetzt der einzige Freiwilligendienst mit demokratisch gewählten Sprechern. Im ersten Seminar werden drei Sprecher gewählt, wovon einer oder eine als Vertreter zur Bundesdelegiertenkonferenz geschickt wird, wo deutschlandweit FÖJler zusammen kommen und Aktionen planen.
 

Mein FÖJ

Diese eine bin in diesem Jahr ich. Mein Name ist Sophie Humpert, ich leiste mein FÖJ vom 1.8.12 bis 31.8.13 ab. Wer nachrechnet, dem wird auffallen, dass ich freiwillige 13 Monate mache, ich habe nämlich früher angefangen. Ich wurde zur Sprecherin gewählt und bin dann noch von den beiden anderen Sprechern zur Bundesdelegierten auserkoren worden.

Wenn man auf dem Storchenhof neu ist, hat man eine ganz andere Sicht als diejenigen, die schon länger dabei sind. Spannend ist auch zu sehen, wie sich die Sichtweise verändert. Darum möchte ich mit kleinen Tagebucheinträgen und Anekdoten meine Erlebnisse schildern und hoffe, dass meine Nachfolger diese Seite weiter pflegen werden.

Meine Zeit als FÖJ-Küken ist nun schon vorbei, und leider hatte ich erst Ende März die Idee, über meine Erlebnisse Tagebuch zu führen. Da sich bis dahin jedoch schon viel Interessantes ereignet hat, möchte ich meine bisherigen Highlights wenigstens aufzählen:

  • Die Verleihung der Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ an die Tankstelle und den Reiterhof in Loburg (Kuscheln mit Pferden und Hunden gab’s dazu), gleich in der ersten Woche meines FÖJs
  • Das Besendern von Jungstörchen, was eine Fahrt mit einem Hubsteiger beinhaltete (Ich habe Höhenangst!)
  • Das Wiedereinfangen eines versehentlich ausgewilderten Storches
  • Das Wiedereinfangen eines absichtlich ausgewilderten Storches, der sich aber nicht zum Fliegen entscheiden konnte, unter erschwerten Bedingungen: im Dunkeln und im Schlafzeug.... also ich im Schlafzeug, nicht der Storch!
  • Die Seminare
  • Der Göbelmarkt (Geflügelverkauf)
  • Die Geflügelausstellung in Loburg
  • Das Führen einer Besuchergruppe aus Japan (und das nur auf Englisch)
  • Das Gelingen des Landesaktionstages für Sachsen Anhalt

    …und noch vieles mehr. Sollte ich es schaffen, kommen zu einigen dieser Punkte noch detaillierte Schilderungen.

Genug der langen Vorrede, HIER beginnt das Tagebuch. Die Einträge werden außer dem Datum eine „Storchzeit“ haben, um - in augenzwinkernder Anlehnung an uns allen bekannte Raumschiff-Serien - den Verlauf eines Storchenjahres zu zeigen.

News "Aktiv werden"

Fleißige Helfer auf dem Storchenhof!

Derzeit haben wir vier neue fleißige Helferinnen auf dem Storchenhof. Vielleicht ist das auch etwas für Sie/euch?

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Unterstützung während der Jungstorch-Aufzucht

 

Der Storchenhof sucht ab sofort Bundesfreiwillige

 

 

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Spenden ohne Geld

Die Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg e.V ist bei verschiedenen online-Plattformen registriert, die eine Spendenmöglichkeit direkt beim online-Einkauf oder nur beim Anschauen von Werbung ermöglichen. 


Wie es geht, ohne dass Sie auch nur einen Cent dazu zahlen? Wir erklären es.

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