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Pressemeldungen August 2020

Mission Entdecken: Storchenhof in Loburg - Adebar & Co ganz nah

"An der Küste gibt's Robbenstationen - wir haben einen Storchenhof! In Loburg! Auch hier werden verletzte Wildtiere aufgenommen, gesund gepflegt und zurück in die Freiheit entlassen - nur eben Storche und keine Robben.
In unserer Mission Entdecken hat radio SAW-Reporter Max Hensch in Loburg im Jerichower Land den Ort besucht, an den Störche kommen, wenn es ihnen nicht gut geht. "

 

Vom Nest in die Storchenklinik

"Behandlung in Loburg
Auf dem Loburger Storchenhof wird das Tier jetzt behandelt. „Wir haben den Flügel des Jungstorches hochgebunden, um der Fehlstellung entgegenzuwirken“, erklärt Michael Kaatz. Ob das hilft und „CZ58“ jemals fliegen lernen kann, zeige sich in spätestens zwei Monaten. Zunächst soll der Flügel ein bis zwei Wochen hochgebunden bleiben. Wenn die Fehlstellung dann behoben ist, kann der Jungstorch abheben und wieder in die Freiheit entlassen werden."

 

Ungeschützte Freileitung ist zum Verhängnis geworden / Alle Rettungsversuche erfolglos

"Die Freude währte leider nur kurz. Der Jungstorch, der im Juni aus Loburg in das Aderstedter Nest umgesiedelt wurde, lebt nicht mehr. „Unserem Adoptivstorchenkind ist am Mittwochabend die Stromleitung zwischen Gunsleben und Schlanstedt zum Verhängnis geworden“, "

 

Storchen-Waisenkind gestorben Dramatisches Ende einer Adoption

"So schnell kann sich das Blatt wenden. Noch am Mittwoch war Maik Berger, Ortsbürgermeister in Aderstedt im Harz, hocherfreut, dass sich der aus Lebien stammende Jungstorch so gut entwickelt hat, doch darauf folgten dramatische Stunden. „Ich habe leider keine guten Nachrichten“, sagte er am Donnerstagmorgen hörbar bewegt am Telefon.
Der Lebiener Storch ist am Mittwoch an einer Energiefreileitung verunglückt. Bemühungen, das Tier zu retten, führten nicht zum Erfolg. In der Nacht zum Donnerstag ist der Storch verendet. Maik Berger bedauerte das sehr."

 

Nach der Rettung in Lebien Der Storch fliegt jetzt im Harz

"„Die Ersten haben ihren Zug schon angetreten“, sagt Michael Kaatz. Der Geschäftsführer des Storchenhofs Loburg berichtet, dass einige Adebare bereits in Richtung Süden unterwegs sind.
Zu den Vögeln, die ihn in diesem Jahr besonders beschäftigt haben, gehört der Storchennachwuchs in Lebien. Für ihn bestand große Sorge, da ein Altvogel auf der Straße zwischen Lebien und Gerbisbach Opfer eines Verkehrsunfalls geworden war."

 

Expedition "Wir bleiben hier" (4)

"Mit dem E-Roller fährt unsere Reporterin Yara Hoffmann ins Jerichower Land und trifft dort auf Michael Kaatz. Der bekannte Storchenvater aus Loburg päppelt verwaiste und verletzte Störche wieder auf."

 

 

 

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