Neues vom Hof - News Details

Zwei Jungstörche auf Abwegen

Tommy und Angelo zurück in Loburg

Seit gestern, 13.09.17, sind Tommy und Angelo nun wieder bei uns in Loburg.
Chauffiert wurden die zwei von einem Mitarbeiter des Landratsamtes des Erzgebirgskreises, der den ungewöhnlichen Dienstausflug gleich nutzte, um sich hier vor Ort über den Storchenschutz zu informieren.

Aber wie geht es nun weiter mit den beiden?

Angelo ist so fit und flugwillig, dass er heute nachmittag gemeinsam mit Julius und Kopernikus direkt wieder in die Freiheit entlassen wird (die Auswilderung hatten wir ja bereits gesondert angekündigt). Hoffen wir, er guckt sich dieses Mal einen etwas weniger menschenbesiedelten Flugweg aus. 

Tommy wird vorerst noch hier auf dem Hof bleiben. Er hat sich eine leichte Verletzung am Flügel zugezogen, die er erst vollständig auskurieren sollte.

Angelo und Tommy 12.September 2017

Angelo, ursprünglich aus Potsdam, und Tommy aus Tauche wurden am 02.September in die Freiheit entlassen. Es waren von Anfang an keine ungewöhnlichen Aufzuchten bei uns, das heißt, sie wurden wie alle anderen kleinen heranwachsenden Störche mit dem Kunststorch gefüttert. Dennoch scheinen beide eine besondere Affinität zu menschlichen Behausungen und Straßen entwickelt zu haben. 

Die Einfangaktion am 06.09.2017

Nachdem Tommy in Ehrenfriedersdorf mitten auf der Straße umher lief und Autofahrer zum Bremsen veranlasste, wurde neben der Feuerwehr auch der Stadtgärtner, Herr Fischer, welcher bereits Erfahrung in der Pflege u. a. von Kranichen und Schwarzstörchen hat, gerufen. Gemeinsam gelang es ihnen, Tommy in eine Ecke zu treiben und einzufangen. 

Angelo, der auf einem Dach in der Nähe saß und sich das Geschehen von oben ansah, wurde anschließend mit Futter geködert und konnte dann ebenfalls gegriffen werden.

Beide nahmen die Extraration Küken gerne und schnell an, schließlich kommt man als Storch nicht jeden Tag so leicht an Futter. 

Das die beiden sich auch in den Tagen vorher schon auffällig nah bei menschlichen Behausungen aufgehalten hatten, verriet uns übrigens eine Meldung aus der Nähe von Schkeuditz vom 03.09.17, die uns im Nachgang erreichte. Auch die wenigen Daten, die uns die Sender der beiden geliefert hatten, ließen nachvollziehen, dass Angelo und Tommy es mit der Futtersuche doch etwas haben schleifen lassen und sich stattdessen lieber auf Hausdächern und in Ortschaften rumtrieben. 

Die Bürgermeisterin von Ehrenfriedersdorf, Silke Franzl, hat auf ihrer Facebookseite Fotos von der Rettung gepostet, die wir hier mit ihrer freundlichen Genehmigung zeigen dürfen. 

Sie schreibt dazu:
"Feuerwehr und Stadtgärtner im ungewöhnlichem Einsatz!
Ein Storchenpaar stolzierte entkräftet auf der B95 und wurde durch den beherzten Einsatz unserer Jungs vor dem sicheren Tod bewahrt."

Senderstorch Kalif

Ebenfalls am 02.09.2017 wurde ja auch Kalif, ein mit einem Helgoland-Ring versehener Altstorch, der leicht verletzt aus Haldensleben zu uns gebracht wurde, ausgewildert. Auch er trägt einen Sender.

Seine letzten Daten kommen aus Thüringen aus einem Ortsteil von Schleiz.

Allerdings werden die gelieferten Daten nicht durch uns ausgewertet, deswegen können und dürfen wir nur hin und wieder ein kleines Update veröffentlichen. Robert sendet aktuell keine Daten.

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Zwei Jungstörche auf Abwegen

Tommy und Angelo zurück in Loburg

Seit gestern, 13.09.17, sind Tommy und Angelo nun wieder bei uns in Loburg.
Chauffiert wurden die zwei von einem Mitarbeiter des Landratsamtes des Erzgebirgskreises, der den ungewöhnlichen Dienstausflug gleich nutzte, um sich hier vor Ort über den Storchenschutz zu informieren.

Aber wie geht es nun weiter mit den beiden?

Angelo ist so fit und flugwillig, dass er heute nachmittag gemeinsam mit Julius und Kopernikus direkt wieder in die Freiheit entlassen wird (die Auswilderung hatten wir ja bereits gesondert angekündigt). Hoffen wir, er guckt sich dieses Mal einen etwas weniger menschenbesiedelten Flugweg aus. 

Tommy wird vorerst noch hier auf dem Hof bleiben. Er hat sich eine leichte Verletzung am Flügel zugezogen, die er erst vollständig auskurieren sollte.

Angelo und Tommy 12.September 2017

Angelo, ursprünglich aus Potsdam, und Tommy aus Tauche wurden am 02.September in die Freiheit entlassen. Es waren von Anfang an keine ungewöhnlichen Aufzuchten bei uns, das heißt, sie wurden wie alle anderen kleinen heranwachsenden Störche mit dem Kunststorch gefüttert. Dennoch scheinen beide eine besondere Affinität zu menschlichen Behausungen und Straßen entwickelt zu haben. 

Die Einfangaktion am 06.09.2017

Nachdem Tommy in Ehrenfriedersdorf mitten auf der Straße umher lief und Autofahrer zum Bremsen veranlasste, wurde neben der Feuerwehr auch der Stadtgärtner, Herr Fischer, welcher bereits Erfahrung in der Pflege u. a. von Kranichen und Schwarzstörchen hat, gerufen. Gemeinsam gelang es ihnen, Tommy in eine Ecke zu treiben und einzufangen. 

Angelo, der auf einem Dach in der Nähe saß und sich das Geschehen von oben ansah, wurde anschließend mit Futter geködert und konnte dann ebenfalls gegriffen werden.

Beide nahmen die Extraration Küken gerne und schnell an, schließlich kommt man als Storch nicht jeden Tag so leicht an Futter. 

Das die beiden sich auch in den Tagen vorher schon auffällig nah bei menschlichen Behausungen aufgehalten hatten, verriet uns übrigens eine Meldung aus der Nähe von Schkeuditz vom 03.09.17, die uns im Nachgang erreichte. Auch die wenigen Daten, die uns die Sender der beiden geliefert hatten, ließen nachvollziehen, dass Angelo und Tommy es mit der Futtersuche doch etwas haben schleifen lassen und sich stattdessen lieber auf Hausdächern und in Ortschaften rumtrieben. 

Die Bürgermeisterin von Ehrenfriedersdorf, Silke Franzl, hat auf ihrer Facebookseite Fotos von der Rettung gepostet, die wir hier mit ihrer freundlichen Genehmigung zeigen dürfen. 

Sie schreibt dazu:
"Feuerwehr und Stadtgärtner im ungewöhnlichem Einsatz!
Ein Storchenpaar stolzierte entkräftet auf der B95 und wurde durch den beherzten Einsatz unserer Jungs vor dem sicheren Tod bewahrt."

Senderstorch Kalif

Ebenfalls am 02.09.2017 wurde ja auch Kalif, ein mit einem Helgoland-Ring versehener Altstorch, der leicht verletzt aus Haldensleben zu uns gebracht wurde, ausgewildert. Auch er trägt einen Sender.

Seine letzten Daten kommen aus Thüringen aus einem Ortsteil von Schleiz.

Allerdings werden die gelieferten Daten nicht durch uns ausgewertet, deswegen können und dürfen wir nur hin und wieder ein kleines Update veröffentlichen. Robert sendet aktuell keine Daten.

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