Vogel des Jahres

Der Waldkauz– Vogel des Jahres 2017

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren (Quelle: NABU). Weitere Informationen zum Waldkauz finden Sie hier.

Der Stieglitz- Der Vogel des Jahres 2016

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU und LBV den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen (Quelle: NABU). Mehr Informationen zum Stieglitz finden Sie hier.

Vogel des Jahres 2015 ist der Habicht

Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Habicht (Accipiter gentilis) zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt. Auf den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, folgt damit ein Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist.

„Illegal abgeschossene, vergiftete oder gefangene Habichte sind nach wie vor trauriger Alltag. Es gibt immer noch einzelne Jäger, die ihn als Konkurrenten bei der Jagd auf Hasen und Fasane sehen. Auch bei Geflügel- und Taubenzüchtern ist der Habicht besonders unbeliebt. Jährlich stellen Polizisten und Tierschützer in Deutschland Habichtfangkörbe sicher – viele davon in der Nähe von Taubenhaltungen“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz.

Quelle: NABU

Weiterführende Informationen

Der Habicht – ein verfolgter Jäger

Der Grünspecht (Picus viridis) – Vogel des Jahres 2014

Der Grünspecht hat gut lachen, denn seine Bestände nehmen zu; er ist nach dem Buntspecht und vor dem Schwarzspecht der zweithäufigste Specht Deutschlands. Er ist überall dort zu finden, wo es alte, morsche Bäume gibt, um Höhlen anzulegen und ein ausreichendes Angebot an seiner Leibspeise, den Ameisen, besteht.

Wir auf dem Storchenhof haben ihm nun eine Möglichkeit gegeben, sich bei uns einzunisten: eine alte Spechthöhle wurde in einer Kiefer in sieben Metern Höhe angebracht. Vielleicht begleitet uns bald sein dynamischer, meist mehrsilbiger Ruf “kjückkjückkjück“ auf dem Gelände. Der Schaukasten informiert über Verbreitung, Nahrungssuche, Lebensraum und gibt Tipps für Jedermann, um sich für den Grünspecht einzusetzen.

Normalerweise wird eine bedrohte Vogelart als Jahresvogel vorgestellt, doch der Bestand des Grünspechts hat als einziger von den häufigeren Vogelarten in Deutschland zwischen 1991 und 2010 stetig zugenommen, was unter anderem mit seinen recht vielseitigen Lebensräumen zu tun hat: er lebt in lichten Wäldern, auf Streuobstwiesen, Brachflächen und in Parks und Gärten. Für den Grünspecht wird deshalb auch auf den Verzicht von Pestiziden in solchen Gebieten geraten. Nicht nur er profitiert davon, sondern auch viele andere Vogelarten, die von diesen Nahrungsquellen abhängig sind.

Der Grünspecht Der Grünspecht -Plakat Grünspecht - Nistkasten Grünspecht - Nistkasten

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Inzwischen ist auch der Haupthorst auf der Scheune wieder besetzt.

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