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Calber Storch "Fred" fliegt wieder, mit NABU-Sender

Die Feuerwehr Calbe/Saale rettete Anfang Juli einen Altstorch in Calbe aus einem Schornstein.  

Auf Facebook erzählten die Kameraden:

Freiwillige Feuerwehr Calbe Saale 

Einsatz 42/20
Datum: 02.07.2020
Uhrzeit: 12:15 Uhr
Einsatzort: Calbe
Einsatzstichwort: Tierrettung
Alarmierte Kräfte: FF Calbe
Eingesetzte Mittel: HLF , DLK

Einsatzbericht:

Auch heute galt es wieder zu zeigen, dass unser Aufgabengebiet stets Abwechslunsgreich ist und immer eine Individuallösung bedarf.
Einem Storch, der ja bekanntermaßen in luftiger Höhe wohnt, wurde dies zum Verhängnis und er stürzte den Schacht hinunter. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte die Not des Tieres und informierte den Wehrleiter der Feuerwehr Calbe. Nach dem er die Not des Tieres erkannte, wurde Alarm für die Feuerwehr Calbe ausgelöst. Es galt den Storch aus seiner misslichen Lage zu befreien. Vor Ort bestätigte sich das Meldebild. Einem Kameraden gelang es in den Schacht zu klettern. Er konnte das Tier in eine Decke wickeln und raus holen. Parallel zur Rettung wurde ein Fachmann für Störche angefordert, da das Tier erkennbare Verletzungen hatte. Nachdem dieser vor Ort war und wir den Storch übergeben haben, war der Einsatz für uns beendet. Das Tier wurde anschließend einem Storchenhof zugeführt.

Eure Feuerwehr Calbe

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Kameraden der Feuerwehr Calbe für den Einsatz und für die Fotos, die wir mit freundlicher Genehmigung für diesen Artikel nutzen dürfen. 

Gewichtskontrolle vor dem Abflug
Orientierung

So kam Fred, wie ihn die Patin nannte, zu uns. Er hatte Glück im Unglück, denn er erlitt nur Prellungen und Abschürfungen. an den Flügeln und Fersen. Außerdem hatte er einen großen pflanzlichen Dorn am Schnabelansatz stecken, der natürlich auch entfernt wurde. Seine Verletzungen wurden versorgt und behandelt. 

Jetzt, drei Wochen später, erhielt er seine Freiheit zurück. 

Aber nicht nur einfach so. Der NABU bat uns, den Altstorch mit einem Sender auszustatten. Das wurde getan. Allerdings werden die Daten, die dieser Sender übermittelt, nicht von uns ausgewertet, sondern vom NABU selbst. Ob sein Zug im Internet verfolgt werden kann, wissen wir leider (noch) nicht. 

 

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