Neues vom Hof - News Details

2 Lossower Halbwaisen wachsen

Paul raus - Paula rein

Storchennest Hedeper 18.06.2018 - Bild von der Webcam

18.06.2018
Neulich berichteten wir, dass Paul in einen Storchenhorst in Hedeper eingesetzt wurde. Es wurde jedoch beobachtet, dass er nicht genügend Nahrung zu sich nahm. Zwei Tage später entschied man sich, ihn wieder aus dem Nest zu nehmen. Dafür setzte man sein Geschwister, Paula genannt, in das Nest ein. 
Wieder in Loburg, stellte sich auch heraus, dass Paul wirklich einen Gewichtsverlust hatte.  Jetzt wird er wieder aufgepäppelt.

Das ist die gekürzte Geschichte von Paul und Paula in Hedeper als kleines Video gestaltet
Live ist die Familie hier zu beobachten
http://www.storchinhedeper.de/WEBCAM/webcam.html
Das Storchentagebuch 2018 von Hedeper
http://www.storchinhedeper.de/Storchenjahre/storchenjahre.html

Storchenfest in Hedeper am 24.Juni 2018
Hedeper feiert den Storchentag

Paul wurde in Hedeper adoptiert

12.06.2018
Am 11.06.2018 wurde der kleine Paul abgeholt und in den Horst in Hedeper eingesetzt. Die Alttiere staunten nicht schlecht, als sie wieder in den Horst zurück kamen. 
Weitere Informationen dazu später.

Die Peiner Nachrichten berichten

Jungstorch Paul sucht in Hedeper neues Zuhause

Pauls weitere Entwicklung kann man live hier beobachten

Webcam Storchennest Hedeper

die MOZ berichtet

Sie gedeihen gut und die Märkische Onlinezeitung MOZ.de berichtet regelmäßig über die beiden. 

Gestatten: Paul und Paula aus Lossow

Es bleibt bei 2 Küken

24.05.2018 
Vermutlich ist das dritte Ei das, welches die Störchin am Unfallort gelegt hatte, "taub". Vielleicht war es auch noch nicht reif genug oder es gibt einen anderen Grund, dass kein Küken schlüpft. Somit bleibt es bei den beiden.

Die beiden anderen Lossower-Geschwisterchen wachsen und gedeihen. Zu unserer großen Freude wird auch unser kleines Sorgenkind mit dem blauen Kopfpunkt von Tag zu Tag kräftiger und selbständiger. Er hinkte ja von Anfang an etwas hinter seinem Geschwisterchen hinterher und hatte in den ersten Tagen Mühe, eigenständig das ihm angebotene Futter zu finden und zu fressen. Das klappt nun täglich besser und so konnte auch er sein Schlupfgewicht inzwischen mehr als vervierfachen.

Zwei kleine Störche geschlüpft

15.05.2018

Während die Storchenhofmitarbeiter um Karoline trauerten, bahnte sich am 13.05.2018 neues Leben den Weg in diese Welt. 

Rot ist der erst-geschlüpfte, blau ist der zweit-geschlüpfte. Wobei blau eigentlich derjenige war, der mit dem Aufbrechen der Eierschale früher begonnen hatte. Aber es heißt ja schon in der Bibel: "die letzten werden die ersten sein" (im übertragenen Sinne)

Nummer drei ist noch im Ei, arbeitet aber schon.

Die Märkische Onlinezeitung berichtet übrigens auch, dass sich der Vater der drei Storchenkinder inzwischen ein neues Weibchen in den Horst geholt hat. 

Zwei Küken picken sich ins Leben

 

Gelege Lossow 18.04.2018 im Brutschrank
Gelege Lossow 18.04.2018 im Brutschrank

17.04.2018

Die kleinen Störche haben das Licht der Welt noch nicht erblickt und haben schon ein trauriges Schicksal. 

Am 14. April wurde die Brutstörchin in der Nähe ihres Horstes bei Lossow angefahren. Noch während einer kurzen Phase der Benommenheit legte sie ein weiteres Ei und hat sich dann vom Unfallort entfernt. Seitdem wurde sie nicht wieder gesehen. Zum Glück war bekannt, zu welchem Horst sie gehörte, sodass das frisch gelegte Ei dem verbliebenen Partner zu dem bereits vorhandenen Zweier-Gelege untergelegt werden konnte. 

Die Hoffnung, die Störchin könnte nur leicht verletzt sein und sich nach einer kurzen Erholungspause wieder am Horst einfinden wurde leider nicht erfüllt und so entschied man sich im Einklang mit der UNB nach einer angemessenen Wartezeit, in der kein Brutpartnerwechsel mehr stattgefunden hatte, das Gelege zu bergen und zu uns zu bringen.

Gewisse Schwierigkeiten bereitete das Finden einer Transportmöglichkeit, weil es schlicht an finanziellen Mitteln fehlte. Glücklicherweise haben sich die engagierten Anwohner der Ortschaft Lossow, die MitarbeiterInnen der UNB und des NABU Frankfurt/Oder davon nicht abschrecken lassen und alles in Ihrer Möglichkeit stehende getan, um den Transport zu uns zu ermöglichen (vielen Dank hierfür an Herrn Fetsch, der diese Aufgabe übernommen hat).

Die Eier werden nun bei uns auf dem Hof im Brutschrank gehegt und gepflegt und dann, wenn alles gut geht, werden die Küken ab dem 10.Mai schlüpfen. Wenn alles gut geht, werden die jungen Störche in ein paar Wochen anderen Störchen im Adpotionsverfahren "untergeschoben".

Die Einzelheiten in der Märkischen Oderzeitung

Die Märkische Oderzeitung hat einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht mit Einzelheiten zum Geschehen in Lossow. 

Storchenvater ohne Frau und Eier

Sicher lässt sich nicht jeder Unfall vermeiden, aber an dieser Stelle bitten wir ganz eindringlich
um Rücksicht und Aufmerksamkeit, wenn sich Tiere in Fahrbahnnähe aufhalten.
Sie sind oft unberechenbar, was ihren weiteren Weg angeht. 

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