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Neues vom Hof

Vereinssommerfest 11.07.2026

Am letzten Wochenende wurde auf dem Storchenhof das 20jährige Bestehen des Trägervereins gefeiert. Ohne diese Vereinsgründung wäre die Geschichte des Storchenhofes schon 2006 zu Ende gewesen.

Zu diesem Anlass wurde mit dem Sommerfest eine beliebte Vereinstradtion wiederbelebt. Am Vormittag unterstützten Vereinsmitglieder unter Anleitung durch die hauptamtlichen Mitarbeiter, diese bei der Versorgung der Tiere. Sie führten unterstützende Arbeiten in der Geländepflege durch, zum Teil in Vorbereitung auf nachfolgende Projekte und bereiteten das Fest vor.

Um 11:00 Uhr eröffnete Dr. Christoph Kaatz die Veranstaltung offiziell mit einem Vortrag über die Ereignisse und Hürden der letzten 20 Jahre. Er äußerte sich auch besorgt, was die weitere Zukunft des Vereins angeht, auch im Hinblick auf die politische Lage. Aber der seit über 45 Jahren bestehende Storchenhof hat schon oft durch wilde Wasser navigieren müssen und konnte sich in den letzten 20 Jahren dabei immer auf seine Vereinsmitglieder verlassen.

Im Laufe des Wochenendes kamen sogar gleich zwei neue Anträge auf Vereinsmitgliedschaft dazu.

Zwei Vereinsmitglieder nahmen sich das ganze Gelände vor, allerdings in kleinerem Maßstab. Das sehr geliebte, aber nicht mehr aktuelle Modell des Storchenhofes wurde von ihnen mit unglaublich viel Fingerspitzengefühl restauriert und somit auch aktualisiert.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen starte eine weitere Tradition, jedoch mit neuem Gesicht: Durch die Versteigerung, die in früheren Jahren vom leider verstorben Vereinsmitglied John (Pseudonym) geleiteten wurde, führte nun Hofkoordinatorin und Organisatorin Sophie Hoffmann mit tatkräftiger Unterstützung von Kevin Hoffmann.

Zu ersteigern waren echte Raritäten, wie zum Beispiel eine Patenschaft für einen jungen Loburger Senderstorch, eine von einem Bundespräsidenten signierte Erstausgabe des Buches "Mit den Störchen unterwegs" von 2006.

Die meisten Schätze wurden jedoch mit einem Augenzwinkern angepriesen. So konnte man zum Beispiel eine eigene Privatbank ersteigern (Spardose), einen botanischen Kettenbrief (unkaputtbare Grünlilie von Prinzesschens Grab in Südafrika) und zwei Storchenpins, die jetzt eine neue Aufgabe als  Manschettenknöpfe haben.

Dann hatte die gelernte Biologin auch noch einige andere Vogelarten anzubieten: Wer kennt ihn nicht, den gemeinen Laubraschler (Amsel), die halbgelutschte Eis-Meise (Schwanzmeise), das Magentakehlchen (Rotkehlchen), den Schmelzvogel (Eisvogel im Klimawandel) oder den Klimakleiber (Kleiber).

Auch Newcomer in der Kunstwelt haben ihre Werke gespendet. Das Küstlerkollektiv "Hühnerhof" verewigte sich auf einer Leinwand, sowie der allseits beliebte Crash-dinski mit seinen Krähenkollegen. Um dieses farbenfrohe Bild entbrannte beinahe sogar ein Bieterkrieg.

Auch eine menschliche Künstlerin stellte ein Bild zur Verfügung, welches unsere kürzlich leider verstorbene Waldohreule Otulissa zeigt, die den Storchenhof seit 2011 15 Jahre lang begleitet hat. Dieses Bild stellt einen perfekten Brückenschlag in die Vereinsgeschichte dar: Die Künstlerin ist erst seit einem Jahr Mitglied (und senkte dadurch auch den Altersdurchschnitt im Verein). Gepflegt wurde Otulissa damals insbesondere von unserer Erika Herbst, einem der Gründungsmitglieder des Trägervereins.

Den Tag klang dann beim gemeinschaftlichen Grillen aus.

Fotos zeigen wir unter unserem Bericht zu unseren Vereinsaktivitäten und auch in einem Google-Album.

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