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Winter auf dem Storchenhof

Am Dienstagabend, den 21. Januar 2014, kam er verspätet, aber umso frostiger - der Winter. Die Flocken fielen leise und überzogen während der Nacht den Storchenhof und all seine Bewohner mit einer prächtigen Schneedecke.
Die Schafe, gut geschützt durch ihre dichte Winterwolle, schneiten ein und trugen den Schnee geduldig mit sich herum.
Die beiden Fränkischen Landgänse mit ihren orange leuchtenden Schnäbeln und Watschelfüßen geben einen herrlichen Kontrast zu der verschneiten Wiese. Sie scheinen sich an der Kälte von bis zu -12 °C nicht zu stören und halten im Schnee liegend die Umgebung im Blick, ebenso wie ihre beiden Nachbarn, die Nonnengänse.
Den Bankivas, sogenannte „Urhühner“, ist es hingegen zu kalt, trotz geöffneter Luke ziehen sie es vor, auf einer der Gehegestangen sitzend, das ganze Treiben auszuharren.
Die Hühner und Puten lassen sich höchstens zum Fressen das ein oder andere Mal draußen blicken. Zu groß scheint ihnen das Risiko, sich die Füße zu unterkühlen.
Auch die Störche geben sich alle Mühe, den widrigen Witterungsbedingungen standzuhalten. Um nicht zu frieren, stehen sie einbeinig und aufgeplustert, ab und zu die Position wechselnd, im Schnee. Ihre Farben schwarz und weiß und rot fügen sich hervorragend in die weiße Winterlandschaft ein.

Die beiden Futterhäuschen sind dieser Tage gut besucht, von allerlei Kleinvögeln wie Blau- und Kohlmeise, Haussperling oder Rotkehlchen. Die Amseln tummeln sich darunter und lesen auf, was fallen gelassen wurde.

Der neue Pflegling, die Waldohreule Waldora, wurde jüngst in eine größere Voliere gesetzt, um ihr mehr Raum zum Fliegen zu geben und damit beobachtet werden kann, wie es um die Genesung ihrer Flügelverletzung steht.

Die Temperaturen scheinen nun aber wieder zu steigen, sodass die winterliche Pracht nur von kurzer Dauer war.

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