Der Weißstorchbetreuer des Gebietes, in dem Basuto b derzeit lebt, Michael Arens, hat das Nest am 01. Mai besucht. Gemeinsam mit einem Kollegen kontrollierte er die Gelege mit Hilfe des Teleskopspiegels, so, wie es schon vor Jahrzehnten praktiziert wurde. Eine schonende und schnelle Methode, um zu erkennen, wie sich der Jungstorchbestand innerhalb der Saison entwickelt.
In Klein Engersen wurde nur die Störchin angetroffen. Basuto war zu der Zeit gerade südlich von Schenkenhorst auf Regenwurmjagd.
Inzwischen dürfte mindestens ein weiteres Küken dazu gekommen sein, wenn nicht, sogar zwei. Basuto ist viel unterwegs, um gemeinsam mit seiner Störchin die 4 Schnäbelchen zu stopfen.
Zum Einen ist der Regen dringend notwendig, um Regenwürmer und Schnecken hervorzulocken, zum Anderen macht Nässe das Gefieder schwer. Fliegen ist also doppelt anstrengend.
Am Morgen des 06.05. flog Basuto zu einer zweistündigen Nahrungsbeschaffungsrunde auf die Wiesen in 500 Meter Entfernung südwestlich von Klein Engersen. Dann wurde gefüttert und auf zur nächsten Runde, diesmal nach Südwesten - und so weiter und so fort. Zwischendurch gibt es dann immer wieder einmal eine kurze Pause auf dem Stall-/Scheunendach gegenüber.
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