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Adoptivverfahren bewährt sich

"Zwei Eier" aus 2012 waren 2018 erfolgreiche "Brutstörche"

HK 622

07.03.2019

Alle drei "Eier"aus dem Otterwischer Gelege haben die ersten drei Jahre überlebt. 

HK 622 (Vorgeschichte siehe weiter unten)

"Der männliche Storch HK622  wurde seit 2015 jährlich in Welsau einem kleinen Ort nördlich von Torgau  auf dem Horst abgelesen .In Welsau  sind Störche  seit 1953   als Brutvögel belegt  und seitdem wurden 143 ausgeflogene Junge gezählt - einer der erfolgreichsten Standorte im ehemaligen Bezirk/RB Leipzig.

2017 Brutstorch in Welsau/ Nordsachsen - 1 Junges

2018  HK 622 hatte  sich mit einem neuen unberingten Weibchen verpaart - Das  beringte Weibchen vom Vorjahr  kam später und nahm das nicht hin und  versuchte mit einem unberingten neuen Männchen den Horst zu erobern . Es gab so  heftige  Horstkämpfe bei denen  beide halbflügge  Nestlinge ums Leben gekommen sind ... der Horstbetreuer Herr Zerche hat   am 06.7.  ein Jungtier blutverschmiert und tot unter dem Horst gefunden....Dachach war der Horst einige Tage verwaist und am 25.07. habe ich HK622 wieder auf dem Horst gesehen."

Zitat U.Seidel - Weißstorchbetreuer

HK 623

Mit der gleichen Vorgeschichte wurde dieser Storch in Thräna in ein Storchennst gesetzt. 2015 wurde erstmals wieder in Deutschland, in Sachsen, abgelesen und hält sich seit 2016 während des Sommers in Dölzig auf.

"HK623 - ein Weibchen ist seit 2016 erfolgreicher Brutvogel in Dölzig bei Leipzig " (U.Seidel)

2016                       in Dölzig  / Nordsachsen - ohne Brut
2017 Brutstörchin in  Dölzig / Nordsachsen - 2 Junge
2018 Brutstörchin in Dölzig / Nordsachsen - 3 Junge

HK 624

HK 624

letzte Ablesung im August 2016 in Polen  - wir hoffen, dass es bald wieder eine Sichtung gibt

07.07.2014 Wahrenberg/Stendal/S.A.
09.08.2014 Kietz/Prignitz/BRB
16.08.2014 Kietz/Prignitz/BRB
30.07.2015 Wootz/Prignitz/Brb
22.08.2016 Trawniki/Opolkie/Polen

29.01.2018

Der Storch HK 622 wurde im Mai 2017 erneut abgelesen, und zwar wieder in Süpritz in Nordsachsen. 

Vorgeschichte und erste Ablesungen

10.07.2016
Heute mal eine schöne Storchengeschichte, die wir durch die Ablesung eines Ringes erfahren konnten.
Eines dieser kleinen Störche (HN 622) kam am 08.05.2012 als Ei aus Otterwisch bei Leipzig auf den Storchenhof, weil die Brutstörchin tödlich verunglückt war. Von Pute Erna ausgebrütet, schlüpfte er am 20.05.2012 und wurde am 16.06.2012 zu Adoptiveltern in Böhlitz bei Wurzen im Landkreis Leipzig eingesetzt. Er hat all die Aufregung gut überstanden.
Weihnachten 2014 konnte er in Botswana durch seinen Ring identifiziert werden. Wie auch 2015 ist er auch in diesem Jahr auf dem Storchenhorst in Welsau eingetroffen und bemüht sich mit seiner Partnerin um seinen eigenen Nachwuchs.
Dies ist wieder ein Zeichen dafür, dass die Adoptionsmethode funktioniert und keinerlei Nachteile für die Entwicklung von Jungstörchen bringt.
Anbei noch ein Link zur Herkunft dieses Storches:

Grimmaer Feuerwehr rettet Storcheneier in Otterwisch

Pute brütet Eier von toter Störchin aus

Leider hatte dieser Storch damals keinen Paten bekommen und somit auch keinen Namen. Wir hätten den Paten von dieser kleinen Erfolgsgeschichte selbstverständlich auch informiert. 

 

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