Es hängt uns zum Hals raus! Angelmüll hätte Schwan Detlef fast das Leben gekostet
Eine etwas ausführlichere Info zur Rettung von Schwan Detlef. Hier ist nun seine Geschichte als Video.
Die Mitteldeutsche Zeitung hat einen Artikel verfasst. Leider ist uns der Inhalt nicht zugänglich.
Dramatische Stunden am Storchenhorst: Verletzte Störchin in Frose gerettet
25.03.2026
Tschüss Detlef!
Da schwebt er schon wieder seiner Freiheit und seiner Liebsten entgegen, hoffentlich in Zukunft ohne weitere Angelzubehörzwischenfälle.
Für unsere Froser Storchendame liegt die Freiheit noch in weiter Ferne.
Zwar hat sie die erste Pflegenacht gut überstanden, aber über den Berg ist sie leider noch nicht. Wir hoffen nach wie vor sehr, dass ihre Reise in Richtung Happy End geht!
Heute gab es erstmal noch nichts zu fressen, sondern zunächst reichlich Elektrolytlösung, um den Flüssigkeitsverlust der vergangenen Tage wieder auszugleichen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Die fast 11-jährige Dame lag ja, wie wir schon geschrieben hatten, bereits seit Sonntag hilflos auf ihrem Horst, bevor sie gestern Nachmittag endlich gerettet werden konnte.
Ihr Ring hat uns zwischenzeitlich übrigens verraten, dass sie gebürtig aus Laake (Kr. Verden) stammt und mindestens seit 2019 Brutstörchin in Frose war.
24.03.2026
Heute wurde Schwan Detlef zu uns gebracht, nachdem ihm vom Tierarzt ein Stück Angelsehne samt Haken aus Hals und Schnabel entfernt wurde. Die lange Geschichte dazu folgt später. Nur auch schon an dieser Stelle einen riesigen Dank an Stefan Bröckling vom Tiernotruf e.V. der für den Fang extra aus Düsseldorf angereist war!
Später am Nachmittag kam dann eine Storchendame aus Frose (bei Aschersleben) dazu. Ihr geht es leider sehr viel schlechter als Detlef. Sie scheint von ihrem Horstkampf, nach dem sie schon zwei Tage bewegungsunfähig im Nest gelegen hatte, ein ordentliches Schädeltrauma davongetragen zu haben. Jetzt hoffen wir, dass sie die Nacht übersteht!