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Auswilderung eines Mäusebussards geglückt

Am Donnerstag, den 20. August 2015, wurde ein vom Storchenhof Loburg aufgepäppelter Mäusebussard nach zwei Wochen intensiver Pflege wieder in die Freiheit entlassen. Der Mäusebussard kam in einem extrem schlechten Gesundheitszustand zu uns. Er wollte nicht fressen und musste deshalb alle paar Stunden aufwendig gestopft werden, damit er überlebt. Er saß nur in der Ecke und reagierte auf nichts. Sein Flügel ist aufgrund eines Verkehrsunfalls verletzt, außerdem war er apathisch und durch den Unfall paralysiert.

Da er nach allerhand Fürsorge schließlich wieder gekräftigt in seinem Gehege umherflog und echten Lebensmut zeigte, wurde er schnellstmöglich ausgewildert. Alles hat hervorragend geklappt. Nachdem sich der Mäusebussard in der neuen Umgebung umgeschaut hat, flog er gekonnt auf einen Baum, wo er zunächst seine Freiheit kaum fassen konnte.

Nach 15 Minuten flog er empor in einen Pappelbestand. Wir sind überglücklich, dass der anfangs schwer erkrankte Mäusebussard wieder wohlauf sein Leben in Freiheit genießen kann.

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