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Der erste Neuzugang des Jahres 2021

Update 31.03.2021

Schwarzweißchen hat sich wunderbar erholt und wird Ostermontag bei Herzberg wieder in die Freiheit entlassen

Storch aus Dabrun am 03.02.2021

03.02.2021

Unser erster Neuzugang des Jahres 2021 wurde in Dabrun unweit der Lutherstadt Wittenberg aufgegriffen. Der Storchenbetreuer konnte seiner habhaft werden und brachte ihn zunächst in die Tierklinik Wittenberg. Dort wurde der schöne Altstorch auf eine Verletzung am Flügel untersucht weil der rechte Flügel hängt. Bei der Untersuchung stellte sich aber heraus, dass die Verletzung schon älter ist.

Da das Tier etwas geschwächt und untergewichtig ist, wird er bei uns gepäppelt.

Ist es der seit 14 Tagen in Herzberg/Elster vermisste Winterstorch?

Das Verletzungsmuster stimmt, es besteht auch eine gewisse Ähnlichkeit. Sowohl der Storch in Herzberg als auch unser Neuzugang sind unberingt. Doch wie ist Schwarzweißchen, wie ihn Herzberger Kinder genannt haben, in das fast 40km entfernte Dabrun gelangt?

In einem der Zeitungsartikel der Lausitzer Rundschau über den Storch in Herzberg wurde im Oktober auch ein Foto vom fliegenden Storch gezeigt mit der Bildunterschrift, dass er kurze Strecken fliegen kann und deshalb auch ein Einfangen nicht möglich ist.

Dr.Michael Kaatz steht in Kontakt mit der Storchenbetreuerin im Elbe-Elster-Kreis Sabine Lehmann. Sollte Schwarzweißchen sich in der nächsten Zeit wieder in der Region blicken lassen, wissen wir, unser Storch ist ein weiterer Weißstorch, der aufgrund eingeschränkter Flugfähigkeit in Deutschland überwintert hat.

Schwarzweißchen ist in den letzten Monaten zu einem kleinen Medienstar geworden, deshalb verlinken wir hier die Pressemeldungen über den Storch, die noch verfügbar sind. Der rbb hat ihn zwar auch einmal besucht, aber das Video ist nicht mehr abrufbar.

Presse

Überwinternder Storch Futtersuche an der Elbe

Zitat:
"Der Weißstorch, der wegen eines verletzten Flügels zunächst in Herzberg (Elbe-Elster) überwintert hatte, ist inzwischen nach Sachsen-Anhalt umgezogen. Darüber hat jetzt die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Nach Angaben der Storchenbeauftragten des Naturschutzvereins „Elsteraue“ Falkenberg, Sabine Lehmann, habe ihn der Storchenhof Loburg aufgenommen, nachdem das Tier in der Elbaue gesichtet worden war. [...]

Das bestätigt am Mittwoch Michael Kaatz, Geschäftsführer vom Storchenhof, gegenüber der MZ. Der Adebar sei seit Anfang Februar in Loburg. Er fühle sich wohl. „Er frisst sehr gut.“ Aufgrund einer gebrochenen Handschwinge am rechten Flügel, der Bruch liege schon länger zurück und ist nach Auskunft des Fachmanns schief zusammengewachsen, sei das Tier etwas eingeschränkt, aber es könne fliegen, nur offenbar nicht so weite Strecken bis in den Süden."

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