Frieda aus Frose hatte bei einem Horstkampf ein Schädeltrauma und diverse kleinere Verletzungen davon getragen.
Nun erholt sie sich langsam von ihren Horstkampffolgen und die täglichen Trainingseinheiten bringen erste deutliche Fortschritte.
Das kurzfristige Ziel der Behandlung: Muskelabbau so gut es geht verhindern und Frieda wieder sicher auf die Beine kriegen.
Das langfristige Ziel ist ganz klar die Auswilderung!
Go Frieda!!!
Zum Ostersonntag (05.04.2026) haben wir noch ein sehr erfreuliches Update für euch:
Frieda aus Frose macht große Schritte auf dem Weg zur Genesung.
Sie frisst wieder selbständig, braucht keine Kopfhalteunterstützung mehr und auch ihr Gang (aktuell noch geführt im "Geschirr") sah heute sehr viel sicherer und koordinierter aus.
Wir werden mit jedem Tag optimistischer, dass sie bald auch wieder ohne Hängematte stehen kann! 🥳
Für unsere Froser Storchendame liegt die Freiheit noch in weiter Ferne.
Zwar hat sie die erste Pflegenacht gut überstanden, aber über den Berg ist sie leider noch nicht. Wir hoffen nach wie vor sehr, dass ihre Reise in Richtung Happy End geht!
Heute gab es erstmal noch nichts zu fressen, sondern zunächst reichlich Elektrolytlösung, um den Flüssigkeitsverlust der vergangenen Tage wieder auszugleichen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Die fast 11-jährige Dame lag ja, wie wir schon geschrieben hatten, bereits seit Sonntag hilflos auf ihrem Horst, bevor sie gestern Nachmittag endlich gerettet werden konnte.
Ihr Ring hat uns zwischenzeitlich übrigens verraten, dass sie gebürtig aus Laake (Kr. Verden) stammt und mindestens seit 2019 Brutstörchin in Frose war.
24.03.2026
Später am Nachmittag kam dann eine Storchendame aus Frose (bei Aschersleben) dazu. Ihr geht es leider sehr viel schlechter als Detlef. Sie scheint von ihrem Horstkampf, nach dem sie schon zwei Tage bewegungsunfähig im Nest gelegen hatte, ein ordentliches Schädeltrauma davongetragen zu haben. Jetzt hoffen wir, dass sie die Nacht übersteht!
Die Elemente dieses Beitrags erschienen zuerst in einem anderen Bericht.