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Paten- und Pflegetiere - News Details

Graugans Olli und andere Wasservögel

 

22.06.2026

Das Gehege, in dem wir gegenwärtig allerhand Wassergeflügel halten, wird momentan als Kindergarten bezeichnet von uns. Denn wir haben einmal Olli, die sehr geduldige Graugans. Dann haben wir Geb, unseren kleinen Nilgans-Jungspund. Zusätzlich haben wir noch drei kleine Schwänchen. Geb und die drei kleinen Schwänchen gehen abends mit zu unseren Mitarbeitern nach Hause und kommen dann morgens zu Olli zurück in den Kindergarten. Dort verbringen sie dann den Tag. Die kleinen Schwänchen sind sicherheitshalber noch nach oben durch dieses schicke Zelt geschützt, damit nicht doch ein Greifvogel Appetit bekommt. Nilganskind Geb ist mittlerweile schon groß genug, um sich zu wehren und braucht keinen diesen Schutz nach oben mehr. Graugans Olli nimmt das alles sehr gelassen. Er bekommt regelmäßig einige Hände voller leckerem Schwimmfutter für Wassergeflügel. Damit zahlen wir die "Kindergartengebühren" .

 

15.06.2026

Olli hat leider eine so schwere Flügelverletzung, dass das mit dem Fliegen wahrscheinlich nichts mehr wird.

Geb ist so ein Sonderfall. Geb ist nämlich ein kleines Nilgansküken. Es ist von seiner Familie getrennt worden und wäre allein vermutlich gestorben oder die Beute eines Greifs geworden. Wir haben ihn aufgenommen. Aktuell stehen wir im Kontakt mit unserer unteren Naturschutzbehörde, weil wir ihn natürlich nicht wieder in die Freiheit entlassen dürfen. Nilgänse zählen zu den invasiven Arten. Wir bekommen hoffentlich eine Sondergenehmigung für die Haltung von Geb.

Und jetzt gibt also die Idee, dass Geb und Olli dann auf dem Storchenhof bleiben. Sie arbeiten dann als Artenbotschafter:  eine Graugans, die ja hier heimisch ist und vorkommt und eine Nilgans, die eingeschleppt worden ist.

Es ist inzwischen ja auch deutschlandweit bekannt, dass Nilgänse auch mal Storchennester besetzen und sie deswegen gerade bei Storchenfreunden nicht so gern gesehen sind. Sie gelten als recht aggressiv bei der Verteidigung ihrer Brut. Sobald aber die Küken der Nilgans geschlüpft sind, verlassen sie das Nest. Das geschieht auch zum Teil bevor die Weißstörche überhaupt eintreffen. Aber auch Stockenten nutzen gern Nisthilfen und können sich wehren.

 

hinter einem Sichtschutz aus Rohr in der Voliere kann man mit etwas Mühe einen Graureiher stehen sehen.
Suchbild

 

Am 12.Juni ist bei uns ein Reiher mit einem gebrochenen Rabenbein über Tierarzt Dr. Menzing angekommen. Unser Ehrenamtler und Vorstandsmitglied Jörg Spiegelberg hatte ihn eine Woche vorher eingesammelt und zu Dr. Mensing gebracht. Jetzt ist er zur weiteren Pflege erstmal bei uns. . Der Reiher sucht immer Deckung und versucht, sich zu tarnen. Wir sind sehr froh, dass er bei uns zumindest abends schon mal gut frisst.

 

10.06.2026

Neben diversen Storchen- und Greifvogelküken beschäftigt uns aktuell auch die Sicherstellung des Wohlbefindens dieser kleinen Watschelfüßchen, die allesamt ohne Eltern aufgefunden wurden. Über den Verbleib ihrer Familien und die Trennungsursachen können wir nur spekulieren. Das hilft den Kleinen aber wenig und so widmen wir unsere Zeit lieber den lebensnotwendigen Kuscheleinheiten. 🥰

Link zum Youtube-Short-Video
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Update 29.04.2026

"Guten Morgen, wer bist denn du?"

Tim begrüßt bei seinem morgendlichen Rundgang unseren aktuellsten Neuzugang, Graugans Olli.

 

 

Olli stammt aus Tangermünde und wird wegen eines ca. 3 Wochen alten und ungünstig verwachsenen Handgelenkbruchs wahrscheinlich nicht mehr fliegen können. Abgesehen davon ist er (oder sie) aber topfit und sehr agil.

Viele Grüße an die Elbeland Tierhilfe Tangermünde, die sich um Ollis Rettung gekümmert und den Transport zu uns übernommen haben!

 

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