Führungen finden halbstündlich statt, sowohl für Einzelpersonen, Paare, Familien als auch für größere Gruppen ab 15 Personen. Bei Letzteren bitten wir für die bessere Planbarkeit unserer Kräfte um vorherige Absprache.
"Nestbauer als Internetstars Julia Mahlow hat viele Webcams in der Region aufgebaut, damit man Störche, Eulen und Turmfalken beobachten kann. Seit 2017 kann jeder die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungtiere live verfolgen. Kitas und Schulen nutzen die Liveaufnahmen für den Unterricht. Zwei Störche wurden kürzlich nach ihrer Behandlung ausgewildert."
Ankündigung
Der rbb strahlt am 12.04.2026 im Heimatjournal den Beitrag aus, der bei der Auswilderung von Otto und Jezebel entstanden ist, aus!
Am Vormittag des 21.03.2026 konnten viele Besucher und Anwohner dabei sein, als Otto und seine neue Flamme Jezebel unweit des Nester in die Freiheit entlassen wurden.
Nach einigen Runden auf der Wiese mit kleiner Stärkung hob Otto ab und landete punktgenau auf seinem Horst. Hier zog er bereits mit anderen Störchinnen Junge auf.
Mit Klappern und Flügelschlägen bemühte er sich immer wieder, die Aufmerksamkeit seiner Störchin zu erregen. Schließlich flog sie zu ihm ins Nest.
Wir weichen ab von unseren Traditionen, aber Liebende soll man nicht trennen. Da sich die beiden Brandenburger*innen Jezebel aus Wusterhausen und Otto aus Fohrde in der Voliere inzwischen so nah gekommen sind, dass man sie nur noch selten separat stehen sieht, schreiten wir am kommenden Samstag, den 21. März, nun zu unserer ersten Pärchen-Auswilderung. Das verspätete Valentinstagsevent findet in Fohrde auf Ottos Lieblingswiese am Ende der Ziegelstraße statt. Zuschauer sind sowohl vor Ort als auch online beim Livestream sehr herzlich willkommen!
Hoffen wir, dass Jezebel und Otto dem Song "Love is in the air" eine neue Bedeutungsebene verleihen! 💞🎶
Auch die Übernahme von Patenschaften für die beiden ist noch möglich. Da Otto und Jezebel vor der Auswilderung beringt werden, ist es möglich, dass die Ringnummern künftig irgendwo abgelesen werden.
Update
Die Auswilderung von Otto von Fohrde ist für den 21.03.2026 geplant. Geplant ist sie für etwa 11:00 Uhr, und zwar direkt in Fohrde. Das Team von Storchennest Fohrde ist live dabei.
Update 09.03.2026
Wie geht es Otto heute?
Update 09.09.2025
Wir haben uns dafür entschieden, unsere drei Altstörche Jezebel, Otto und Janosch über den Winter noch bei uns zu behalten. Sie dürfen sich ganz in Ruhe erholen, satt fressen und fliegen üben und werden dann voraussichtlich Ende März/ Anfang April 2026 in die Freiheit entlassen.
Update 04.09.2025
Wir warten jetzt mal die kommenden Tage ab, wie sicher er in der Voliere fliegt. Ihr werdet unsere Entscheidung auf jeden Fall vor dem 13.9. erfahren.
Die eingefleischten Fohrder-Fans haben es natürlich sofort erkannt. Richtig! Es ist Otto!!!!
Update vom 27.07.2025
Bei Otto hängt es etwas. Und zwar nicht der Haussegen, sondern der Flügel. Muss Storch sich auch erstmal dran gewöhnen, dass der Flügel wieder selbst gehalten werden muss.
Der Bericht dazu ist auf der Seite von Storchennest Fohrde zu finden
Die inneren Verletzungen hat Otto inzwischen gut überstanden. Der Luftsackriss ist glücklicherweise verheilt. Aktuell trägt er noch den Verband, der sein Schlüsselbein stützt. Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis er sich wieder etwas mehr belasten darf.
Mit seinem jungen Mitbewohner kommt er gut aus und so motivieren sie sich möglicherweise gegenseitig.
12.06.2025
Storchennest Fohrde hat ein Video bei Youtube hochgeladen
Otto wurde uns am 07.06.2025 von unseren treuen Storchenfreunden aus Fohrde gebracht. Otto war der Altstorch, der mit Elli eigentlich brüten sollte, aber es war zu spät. Also verbrachten sie den Sommer zusammen, so der Plan. Als Otto jedoch einige Tage nicht zum Nest zurückkehrte, machte man sich, zu Recht, Sorgen. Das Suchteam ging auch der Aussage einer Augenzeugin nach, die einen verletzten Storch gesehen hatte.
Es gelang schließlich Otto einzufangen, er wurde vorsichtig verpackt und zu uns geschafft.
Neben mehreren Schlüsselbeinbrüchen und einem Luftsackriss blutete Otto auch aus der Luftröhre. Isolation und viel Ruhe halfen dem Storch über die erste Zeit.
Inzwischen darf Otto auch sein enges "Gefängnis" verlassen und in die Voliere, alles, was blutete, heilt, ebenso wie der Luftsackriss sich auch langsam allein verschließt. Die Brüche brauchen etwas länger. Otto hat guten Appetit, aber einem Ausgangsgewicht von stattlichen 3,7kg.