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Peter im Glück

Auswilderung durch Einhorstung

Am 14. Juni 2017 hatten wir Besuch vom Umweltausschuss des Landes Sachsen-Anhalt. Außerdem ergab es sich, dass die Feuerwehr spontan erklärte, sie hätte Zeit für die Störche.

Im Beisein zahlreicher Gäste wurde der kleine Storch mit dem Namen Peter aus Chörau zu den zwei Jungen von Mina und Magnus gesetzt.

Mit etwas Futter vor dem Schnabel hat er sich da oben auch gleich heimisch gefühlt und sich schnell mit seinen zunächst etwas eingeschüchterten neuen Geschwisterchen angefreundet. Auch Magnus und Mina, die während dieser Aktion beide auf Futtersuche waren, haben den Kleinen sofort akzeptiert und mit verköstigt.

Wie sagt Christoph Kaatz immer, Störche können nicht zählen.  Wenn also ein Storchenpaar nur ein oder zwei Junge aufzieht, dann versuchen die Mitarbeiter des Storchenhofes, Jungstörche, die ihre erste Lebenszeit unter dem künstlichen Rotlicht verbrachten, fremden Storchenpaaren "unterzujubeln". Meist erfolgt das im Rahmen der Beringungsaktion in der Umgebung von Loburg, aber auch in benachbarten Landkreisen. Selbstverständlich werden dabei auch die Futtersituation in  und das Alter der künftigen Geschwister berücksichtigt.

So wachsen die Jungtiere unter natürlichen Bedingungen auf und erlernen die arttypischen Verhaltensweisen von ihren Adoptiveltern. Dass diese Methode erfolgreich ist, beweisen Ablesungen von beringten Störchen, die so flügge geworden sind. So wurde die 2015 beringte und in Werben eingesetzte Sophie aus Mügeln ein Jahr später in der Prignitz abgelesen.

Diese Rückmeldungen von Ringablesungen sind auch aus diesem Grund sehr wertvoll. 

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