Satelitentelemetrie Magnus

Die Reise von Magnus 2018/2019

Herbstzug

Magnus verließ Loburg am 8. August 2018 um seinen Herbstzug zu beginnen.

Zunächst flog Magnus nach Südwesten Richtung Elbe, die er an diesem Tag auch überquerte. Relativ gemächlich ging es am 9.8. weiter, denn schon nach 75 km suchte er abends nach einem geeigneten Rastplatz. Diesen fand er bei Edersleben im Landkreis Mansfeld-Südharz und unterbrach erst einmal seinen Zug. Von hier aus machte er in der Folgezeit einen Ausflug Richtung Erfurt, flog zurück nach Edersleben und am 12. August nach Gerstungen im Wartburgkreis (Thüringen). Zwei Tage stärkte sich Magnus auf den dortigen Feldern und dann flog zurück nach Edersleben. 

Erst am 16. August setzte Magnus seinen Zug nach Spanien fort.

Nun ging es zügig weiter in die Rheinebene, der er bis nach Frankreich folgte. Am 18. August überflog er die Grenze und weiter über Bourg-en-Bresse bis in die Nähe von Lyon. Jetzt folgte Magnus dem Verlauf der Rhone und übernachtete später am 19. August bei Bellegarde-sur-Valserine kurz vor dem Mittelmeer. Entlang der Mittelmeerküste erreichte Magnus am 21. August Spanien. Bei Lleida in Katalonien traf er auf den Fluss Segre und wandte sich nun nach Westen. Südlich von Sacedón änderte Magnus am 23. August wieder die Richtung und zog südwestlich weiter. Am 25.8. machte er Rast südlich von Córdoba. Damit hatte er fast sein Winterdomizil erreicht.

Hier machte Magnus eine erste große Pause bis zum 30. August. Dabei pendelte er zwischen den  Halden einer Firma für Abfallbewirtschaftung und dem Rio Guadajoz.

Dann, am 31. August 2018 erreichte Magnus sein Winterquartier bei Sevilla.

Frühjahrszug

Während seiner Winterrast hielt sich Magnus zumindest bis 20. Oktober in Südspanien zwischen Sevilla und Barbate auf. Hier durchstreifte Magnus wohl bis zu seinem Rückflug die Landschaft von der Costa de la Luz in Südspanien bis zu dem Schwemmland Guadalquivir, wo ja auch Jonas war. 

Leider hat der Datenlogger dann keine Daten mehr gesammelt, erst ab dem 7. Februar war er wieder aktiv. So können wir nicht mit Gewissheit sagen wann genau Magnus den Rückflug angetreten hat. Wahrscheinlich war es aber um den 6. bis 7.2. herum.

 Am 7. Februar 2019  konnte Magnus bei Cañada de la Jara, 50 km nordöstlich von Sevilla geortet werden. In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar rastete er westlich von Toledo am See Embalse de Castrejón nach 200 km Flug. Tags darauf zog Magnus gemütlicher weiter und landete schon nach 80 km. Bei Alagón in der Provinz Saragossa verbrachte er die Nacht auf den 11. Februar. Von hier führte ihn sein Weg dann westlich weiter, bis er abends die Region Lleida erreichte, wo er wieder auf die Route seines Herbstzuges stieß. Diesem folgte er nun in entgegengesetzter Richtung zum Mittelmeer, das er am Abend des 12. Februar erreichte. Um die Mittagszeit am 13.2. verließ er Spanien und übernachtete später in Frankreich bei Peyriac-de-Mer im Département Aude. Dieser Platz war gut gewählt, denn er liegt im „Réserve de Africaine de Sigean“, einem ca. 300 Hektar großen zooähnliches Gelände. Dort gibt es Küstenseen, Savannen, Buschland und mehrere Wasser- und Sumpfflächen. 2 Tage nutzte Magnus dieses Areal zu einer Rast, bevor er am 16. Februar seinen Weg fortsetzte. Er zog bis zur Seenlandschaft bei La Sauvagine am Rande der Camargue. Durch das Rhonetal gelangte Magnus vorbei an Nimes, Montélimar, Valence bis nach Montluel in der Region Auvergne-Rhône-Alpes bis nördlich von Lyon. Das waren knapp 270 km am 17. Februar bis zum Abend. Am 18.2. sah Magnus morgens Bourg-en-Bresse unter sich, zog aber weiter. Gegen 15 Uhr gelangte Magnus bei Mulhouse an das Rheintal und flog noch bis Colmar. 75 km weiter suchte er sich noch in Frankreich am 19.2. bei Kilstett seinen nächsten Schlafplatz. Auch am 20.2. schlief er nochmals in Frankreich, bevor er am 21. Februar kurz hinter Lauterbourg nach Deutschland einflog. Nach einer Tagesstrecke von 160 km suchte er sich südlich von Büttelborn  im südlichen Rhein-Main-Gebiet am nördlichen Rande des Hessischen Rieds seinen Rast- und Schlafplatz für die Nacht. Zur Mittagszeit des 22. Februar ging es im Gleitflug über den Main, 2 Stunden später war Magnus in Hessen und wandte sich nach Nordosten. Im Tal der Fulda schlief Magnus dann und übernachtete schließlich bei Nohra im Westen des Landkreises Weimarer Land zum letzten mal auf seinem Heimflug.

Am letzten Tag seines Rückzuge flog Magnus südlich am Harz vorbei, weiterhin ging es am letzten Tag vorbei an der Lutherstadt Eisleben und Alsleben und erreichte bei Könnern Sachsen-Anhalt. Bei Breitenhagen, östlich von Barby überquerte Magnus die Elbe und landete kurz darauf am 24. Februar nachmittags auf dem Storchenhof.

Herbst- und Frühjahrszug 2018/2019 auf Google-Maps

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(Alle angegebenen Zeiten sind Weltzeit UTC; (MEZ=UTC+1h), (MESZ=UTC+2h) )

Nachsatz

Als Grundlage seiner Reisebeschreibung nutzten wir die Daten, die wir alle 5 Minuten am Abflugtag erhielten und danach nur noch seinen Standort um 18Uhr UTC

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