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Hat diese Liebe eine Chance - Ja! Sie hatte!

Adoptivkind des gleichgeschlechtlichen Paares ist Brutstorch in Sachsen

22.05.2022

Sachsen-Thallwitz

Im Mai 2018 wurde ein Altstorch in Raduhn mit so schweren Verletzungen, deren Ursache unklar blieb, aufgefunden, dass er erlöst werden musste. In seinem Nest befanden sich 4 Eier, die in unseren Brutschrank kamen. Aus allen Eiern schlüpften Küken, als letztes am 21.05.2018 Storchenhofnummer 1760.

Wie seine Geschwister wurde der kleine Storch in andere Storchennester eingesetzt und von den fremden Störche adoptiert. Vorher wurden alle beringt. Unser HN783 konnte sich den Storchenhof von oben anschauen, denn er wurde in den Wiesenhorst zu Magnus und Saskia eingesetzt. Wir waren uns inzwischen so gut wie sicher, dass Saskia noch eher der Anton ist.

Jetzt, fast vier Jahre später, schreibt uns Uwe Seidel, Weißstorchbetreuer aus dem Landkreis Leipzig, dass es ihm endlich gelungen ist, den Ring des überaus scheuen Vogels als Brutstorch in Thallwitz abzulesen: HN783!

Über das Nest in Thallwitz berichtet Uwe Seidel:

Das Paar in Thallwitz wurde am 10.April das erste mal von Mario Richter unserem Storchenfreund aus Böhlitz gemeldet.
Vermutlich handelt es sich bei HN783 um ein Männchen, da der 2. Storch den ganzen Tag über oft allein auf dem Nest ist und brütet , aber genau kann ich es noch nicht sagen.
Das Nest in Thallwitz befindet sich auf einem Trockenschlauchturm der FFW. seit 1971 flogen 87 Junge aus.
2017 im Oktober wurde der Turm von Sturm "Herwart" umgeschmissen...
Im März 2018 wurde der Turm komplett erneuert .

Übrigens, Magnus kehrte 2020 nicht mehr nach Loburg zurück und gilt als verschollen. Und Saskia ist jetzt definitiv Anton und brütete 2019 an der Gärtnerei und seit 2020 mit Novi am Münchentor.

 

Wiesenhorst-Adoptivkinder sind flügge

die Wiesenhorstkinder Anfang August 2018

 

 

02.08.2018
Während unsere anderen beiden Loburger Brutpaare schon aufgebrochen sind, bleibt uns unsere  Wiesenhorst-Familie aber noch etwas treu.

Die beiden Adoptivkinderchen drehen allerdings auch immer
größere Runden und Magnus und Saskia kommen immer
seltener zur Fütterung ans Nest.

Ein schöner Beweis, dass man besonders brutwilligen 
Störchen, wenn möglich, auch Kinder bescheren kann.

 

Jungstörche werden gut versorgt

24.06.2018

Das Foto entstand vor einigen Tagen. Beide Alttiere kümmern sich rührend um ihre Adoptivkinder

2.Storchenkind im Nest

08.06.2018

Am 07.Juni  war die Feuerwehr vor Ort, zur Beringung bei Jonas vier Jungen. Da haben wir die Helfer und Retter gleich eingespannt und sie gebeten, auf dem Wiesenhorst noch ein Junges dazu zu setzen.

Das bisherige Einzelkind scheint sich über sein neues Geschwisterchen auch zu freuen. die beiden wurden schon mehrfach eng aneinander gekuschelt beobachtet.

Magnus mit beiden Adoptivkindern

Ein Storchenkind für das ungewöhnliche Paar

25.05.2018

Wenn unser "Chef" Interviews gibt, dann wissen treue Leser der Volkstimme über unseren Haus- und Hofreporter Stephen Zechendorf manchmal schneller Bescheid als unsere Leser hier. Herr Zechendorf schreibt aber auch gute und interessante Artikel über den Storchenhof, die wir besser kaum verfassen könnten. 

Neue Informationen zum Wiesenhorstpaar Magnus und Saskia

Schwule Störche im „Wiesenhorst“?

Das Paar macht Schlagzeilen

Harald Meyer, Redakteur bei der Braunschweiger Zeitung, berichtete bereits 2012 über die Beringung des ersten Vallstedter Storches nach 79 Jahren. Nun verfasste er einen weiteren Artikel

Vallstedter Storch – ist es ein Mann oder doch eine Frau?

16.05.2018 

Nachdem sich seit Saskias Einzug am 27. März in Sachen Eierlegen nichts getan hat, haben wir vorgestern den wohl überlegten Entschluss in die Tat umgesetzt und dem Paar im Wiesenhorst drei Eier untergelegt.

Erfreulicherweise haben sie diese sofort angenommen und kümmern sich seither ganz storchentypisch wechselweise und mit Hingabe um ihre Brut.

 

28.04.2018

Bei Magnus und Saskia tut sich weiterhin nichts. Zeitweise haben wir das Gefühl, dass sie mit unserem Haupthorstmännchen stänkern. Den Horst mit Mina und den Eiern lassen sie aber in Ruhe. Sie machen sich nur den Spaß, ihn beim Futtersuchen von gewissen Wiesenabschnitten zu verjagen.

Warum es nicht zur Brut kommt, können wir uns nicht erklären. Angeblich hat sie im letzten Jahr drei Junge in Lütgenziatz groß gezogen. Oder ist Saskia doch ein "schwules" Männchen und die Partnerin(?) hat sich im letzten Jahr die Eier von einem ganz anderen Storch "abgeholt"?

 

Saskia und Magnus

Saskia und Magnus am 18.04.2018 Foto: Ina Sporleder

Das neue Wiesenhorstpaar hat sich gefunden und Magnus hat sich für die neue Störchin Saskia entschieden. Seine Ex, die Mina ist auf den Haupthorst umgezogen. 

Sie wurde erhört

Das neue Traumpaar vom Wiesenhorst?

Es scheint, unsere Besucherin mit dem Ring DEW 1T613 hat ihn weich geklappert, den Magnus.  

Seit dem Abend des 27.März steht sie gemeinsam mit Magnus auf dem Horst. Man begrüßt sich freudig und Hochzeit wurde auch schon gefeiert. 

Jetzt bleibt natürlich mit Spannung zu erwarten, welche Chancen diese "Liebe" haben wird, wenn die Ostzieher und damit wohl auch Mina wieder hier in Loburg eintreffen.

Magnus und seine neue Liebe am 03.04.2018

Die Störchin hat bei uns noch keinen offiziellen Namen, sie scheint aber ein sehr selbstbewusstes Mädel zu sein. Bereits in den  vergangenen zwei Jahren bemühte sie sich um den stattlichen Magnus. Dieser wartete jedoch auf seine Agatha. 

Als diese nicht mehr auf dem Storchenhof ankam, gründete er mit der ehemaligen Partnerin von Albert, mit Mina eine neue Familie und zog mit ihr 3 Junge groß. Im letzten Jahr traf Mina am 09.April ein. 

 

 

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