Satelitentelemetrie Waldemar

Waldemar am 01.09.20

Waldemar hat die Türkei verlassen

Am 29.8. flog Waldemar morgens gut 5 km auf südöstlich vom Schlafplatz gelegene Felder zum Frühstück. Danach brach er vormittags wieder auf und flog zunächst nach Osten. Bei Yenişehir wurde der Kurs geändert und es ging weiter nach Südosten. Am Nachmittag wurde Eskişehir westlich passiert und die Reise ging noch weiter bis Şerefiye in der Provinz Eskişehir. Nach knapp 200 km wurde hier dann die Nacht verbracht.

Gegen 10 Uhr Ortszeit erhob sich Waldemar wieder in die Lüfte und sein weiterer Weg führte ihn am 30. August nach Südosten. Gegen 18 Uhr lag die Ebene von Konya unter ihm. Östlich von Konya und etwas unterhalb des Akyay Golu See landete Waldemar am Abend zwischen Feldern, hier übernachtete er dann auch nach rund 230 km Tagesstrecke.

31. August

Wie schon in den Tagen zuvor, stieg Waldemar gegen 10 Uhr wieder auf und zog weiter. Ab dem frühen Nachmittag stand Waldemar eine neue Bewährungsprobe bevor. Zum ersten Mal in seinem Leben lag das Taurusgebirge vor ihm. Ungefähr bei Çağlarca war es dann, wo er den den Mittleren Taurus überquerte. Um 15:30 Uhr hatte er es geschafft und bei Yeşilova lag die Ebene von Çukurova vor ihm. Später änderte er bei Kelahmet die Zugrichtung und flog nach Nordosten bis Kargılı. Hier ruhte sich Waldemar aus und suchte sich später einen Schlafplatz.

1. September

Vormittag, gegen 10 Uhr war Waldemar wieder auf Achse und zog zügig nach Südosten. 60 km später hatte er wieder eine Bewährungsprobe zu absolvieren. Er war bei Adali am Golf von İskenderun im östlichen Mittelmeer angekommen. Aber wie schon beim Marmarameer umflog er den Golf nicht, sondern quer hinüber. Der Golf ist an der Stelle, an der Waldemar die Überquerung wagte, 38 km breit. Eine Stunde Flugzeit in der Mittagszeit brauchte Waldemar, dann war er auf der gegenüberliegenden Seite bei Büyükdere in der Provinz Hatay angekommen. Da war es erst 13 Uhr und so setzte er seinen Zug weiter fort. Bei Helvalı wechselte die Zugrichtung von Süd auf Ost, später sogar nach Nordost. Nördlich von ging es dann wieder direkt nach Südosten weiter. Dieser Bogen hatte seinen Sinn darin, dass Waldemar so die bis zu 1700 m hohen Amanosberge umfliegen konnte. Am Nachmittag flog Waldemar dann auf Höhe von Kumlu direkter nach Süden weiter. 15 Minuten später verließ Waldemar die Türkei in war in Syrien. Den ersten Ort, den er in Syrien sah, war Harim im Nordwesten von Syrien.

Nördlich vom Fluss Orontes, nahe des Dorfes Ltamenah landete Waldemar nach dieser Tagesetappe.

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