Satelitentelemetrie Waldemar

Waldemar am 04.07.2020

Waldemar, 4.7.2020 bei Linum in Brandenburg

Am Morgen des 19.06.2020 flog Waldemar wieder nach Westen zur Autobahn, wo er auf den Wiesen ausgiebig frühstückte. Danach brach er am Vormittag Richtung Osten auf. Mittags hatte er südlich von Brakel die Weser überquert,weiter ging es nach Osten über Osterholz-Scharmbeck bis nach Worpswede, wo er übernachtete.

Gegen 10 Uhr am 20.6.startete Waldemar aus dem Teufelsmoor weiter Richtung Osten. Wilstedtermoor, Tarmstedt, Westertinke, Zeven-Brümmerhof, das südliche Groß Meckelsen, Sittensen, Dohren, Wenzendorf,Buchholz in der Nordheide, Seevetal-Horst, das nördliche Winsen/Luhe schaute er sich von oben an. Bis fast zur Elbe ging die Reise und dann schwenkte er nach Süden ab. Mittage gelangte er zwischen Laßrönne und Drage an die Elbe. Nun flog Waldemar wieder nach Osten weiter durch Niedersachsen bis südlich von Radegast. Hier überflog er die Elbe auf die östliche Seite nach Mecklenburg. 30 km folgte er nun in Mecklenburg dem Elbverlauf bis nach Laake. Hier kehrte er wieder auf die westliche Elbseite zurück und war bei Hitzacker. Östlich von Streetz ging es dann erst einmal auf Futtersuche und dann zum Schlafen auf die andere Elbseite zurück. Bei Strachau schlief Waldemar auf einem Baum am Elbufer.

Am 21.6. blieb Waldemar an der Elbe. Hin und wieder wechselte er die Ufer der Elbe und geschlafen hat er direkt auf einem Baum an der Elbe östlich von Hitzacker. Gefrühstückt wurde dann unweit von Gümse, bevor ihn wieder die Abenteuerlust packte. Wie gewohnt gegen 10 Uhr brach der Trupp auf. Zwischen Brandleben und Dömitz überflogen sie erneut die Elbe, weiter in östliche Richtung. Lenzer Wische, Wootz, Vietze weiter an der Elbe entlang bis Cumlosen-Wentorf.
Etwas westlich von Wittenberge suchte sich Waldemar in der Elbtal-au in einem kleinen Wäldchen seinen Schlafplatz.

Am 22.6. frühstückte er dort an der Elbschleife gegenüber von Müggendorf. Um 10:30 Uhr MESZ schwang sich der Trupp in die Höhe, nutze die Thermik und zog Richtung Süden. Die Strecke ging über die Elbe bei Wahrenberg, Losenrade und Hinzdorf zu einem Wiesenstück nördlich von Hinzdorf und südlich der Karthane, einem Fluss in der Prignitz. Hier suchte er sich später auch wieder einen Schlafbaum.

Was Waldemar und Co zwischen 22:00 und 04:00 Uhr MESZ machten und wo sie sich aufgehalten haben, wissen wir nicht (Sendepause) . Wir wissen nur, dass er am 23. Juni in der Früh wieder am Ostufer der Elbe westlich von Wittenberge war. Mit dem Einsetzen der Thermik gegen 10:00 Uhr brach Waldemar wieder auf Richtung Südosten. Entlang der Elbe, sogar über das Europäisches Storchendorf Rühstädt, Werben bis Havelberg. Ab dort folgte er dem Fluss Havel bis Altgarz. Kurz vor Sigrothsbruch rastete er auf einer großen Wiese und sendete und die letzten Tageskoordinaten. Geschlafen wurde auf einem Baum, direkt am Elberadweg etwas östlich von Altgarz im Landkreis Havelland in Brandenburg.


Der 24.6. war ein Ruhetag bei Waldemar und Co. In einem Radius von gerade einmal 3km bewegten sie sich zwischen Gollenberg, und Altgarz um dann am Vormittag südlich von Sterns Plan auf den Wiesen und Weiden auszuruhen und nach Nahrung zu suchen. Später wurde hier auch ein Schlafplatz gesucht.

Am 25.06.2020 blieb Waldemar in dem Gebiet zwischen Sterns Plan, Großderschau und Giesenhorst.

Mittags am 26.6. brach er auf und flog weiter Richtung Osten aber nur etwa 10 Kilometer. Südlich von Nackel übernachtete Waldemar in einer Baumreihe am Feldrand am Rande des Rhinluchs.

Am 27.6. brach Waldemar nach dem Frühstück auf und flog etwa 20 km nach Osten. Fehrbellin ließ er südlich liegen und landete am Nachmittag bei Ziethenhorst auf einer Wiese und ging der Nahrungssuche nach. Eine Baumreihe am Wegesrand wurde zum Schlafen aufgesucht.

Am 28.06. ging es für weitere 17 Kilometer ostwärts Richtung Linum. Im Oberen Rhinluch verweilte er bis zum 30.06. Am Dienstag, 30.6.machte Waldemar eine kleine Stippvisite nach Kremmen und Oranienburg, flog aber dann auch wieder zurück in die Gegend südlich von Wustrau-Altfriesack.

Waldemar blieb bei Zietenhorst. Die Region scheint ihm und den anderen zu gefallen. Zumindest sind sie dortgeblieben. Tagsüber ging es unter anderem auch an die Linumer Fischteiche, den Stein- und Rollgraben.
Am 4. Juli, nach dem Frühstück auf der ihm bereits bekannten Wiese flog er ein wenig Richtung Westen, und überflog dann Linumhorst, die Fischteiche und dann zurück nach Zietenhorst.

 

 

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