Satelitentelemetrie Waldemar

Waldemar am 12.07.2020

Waldemar am 12. Juli an der Elbe bei Hitzacker

Bis zum 6. Juli blieb Waldemar im Rhinluch. Ein wenig hat er seinen Horizont Richtung Südosten bis Linumhorst und Richtung Westen bis in die Nähe der A 24 nördlich der Abfahrt Fehrbellin. Geschlafen hat er mal bei Zietenhorst, später westlich von Linumhorst.

Am 07.07.20 brach Waldemar auf und flog in südliche Richtung über Nauen, Brieselang. Eltal, Priort und Kartzow. Bei Uetz-Paaren überflog Waldemar den Schlänitzsee Richtung Westen. Nördlich von Grube, einem Ortsteil von Potsdam legte er sich in die Kurve und flog direkt nach Potsdam-Eiche. Von dort ging es nach Wildpark-West weiter fast bis nach Geltow. Nach ein paar Runden über Werder/Havel ging es wieder nordwärts. Dabei überflog er Phöben, Ketzin-Siedlung, Zachow, Tremmen, Niebede, Gohlitz, Riewend, Liepe und Damme. Südlich von Nennhausen vorbei und mit einem Schwenk Richtung Norden erreichte er Semlin-Ausbau, Rhinow und die Region um Großderschau. Großderschau? Ja, genau in der Gegend war er schon um den 24.Juni herum. Auf einem Alleebaum eines Feldweges zwischen Sophiendorf und Lohm verbrachte er die Nacht.

Am 08.07. , nach der morgendlichen Futtersuche brachen die Störche gegen 10:00 Uhr auf. In einem etwa 10km-Radius überflogen sie das Gebiet Richtung Großderschau, bevor sie Richtung Wittenberge segelten. Bei Wahrenberg überflogen sie die Elbe. Nördlich von Aulosen, Kreis Stendal in Sachsen-Anhalt landete der Trupp kurz vor 16:00 Uhr.

Hier blieb Waldemar dann bis auch die nächsten Tage, denn am 9. Juli herrschte Regenwetter. So suchte er der die dortigen Wiesen und Weiden nördlich der Gemeinde in der Aland-Elbe-Niederung im Biosphärenreservats Mittelelbe nach Futter ab und unternahm keine weiteren Flüge. Auch am 10 Juli gab es keine größeren Standortveränderungen.
Den Störchen scheint es in diesem Gebiet
auch am 11.7. zu gefallen. Während sie sich gestern bis zum Abend bei Aulosen aufhielten ging es heute am Vormittag auf Expedition in die nähere Umgebung. Aber auch hier reden wir von einer Strecke von gerade einmal 5-8 Kilometern.Nach dem Frühstück am Schaugraben flog Waldemar über Gummern nach Holtorf, von wo er ein Zickzackmuster in einem gedachten Dreieck zwischen Quarnstedt, Holtorf und Nienwalde „malte“. Dann ging es über Kapern und Bömenzien wieder nach Aulosen. Gefressen wurde dann aber wieder in dem Gebiet nördlich des Aland. Ein kurzer Überflug über Wahrenberg, dann Richtung Pollitz und wieder in die Aland-Niederung. Am frühen Nachmittag kehrte Waldemar zurück nach Aulosen an den Schaugraben.
Die 16:00 Uhr-Koordinaten unterscheiden sich unwesentlich von den gestrigen.

Nach dem Frühstück am 12. 7. bei Aulosen unternahm Waldemar eine Dreiländertour, das heißt, er überflog Gebiete dreier Bundesländer. Bei Lütkenwisch in der Prignitz im Land Brandenburg ging es über die Elbe.

Er überflog Lanz, Wustrow, Gandow und Lenzen, dann weiter Richtung Westen über Polz, Dömitz und Rüterberg. Dort überflog er erneut die Elbe, aber dieses Mal Richtung Westen nach Niedersachsen. Über Landsatz und Penkefitz erreichte er bis 16:00 Uhr beinahe die Stadt Hitzacker. Zwischen der Stadt Hitzacker, Nienwedel und der Elbe landete der Trupp und ging auf Futtersuche in den Elbwiesen. 

In der vergangenen Woche brachte es Waldemar auf eine Gesamtstrecke von 680 km.

Über die Zeit in Ostprignitz-Ruppin hat die lokale Presse sogar einen Artikel verfasst.

 

Zurück