Wo Storch Moritz Silvester verbringt
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"Am 5. Juli hatte Dr. Michael Kaatz vom Storchenhof Loburg gemeinsam mit dem Storchenbeauftragten Thomas Koberstein im Beisein von Kuhfelder Erstklässlern drei Jungstörche in Siedenlangenbeck mit Sendern ausgestattet. Was ist mit ihnen in der Zwischenzeit geschehen?"
Auf langer Reise: Flugdaten von Störchen
und ARD-Mediathek bis 27.12.2022 20:03
"Wissenschaftler haben 17 junge Störche in Sachsen-Anhalt mit einem Datenmelder versehen. Wohin hat es die Tiere verschlagen? Reporter Marc Burgemeister fragt beim Storchenhof in Loburg nach."
Salzwedeler Jungstörche mit Sendern haben unterschiedliche Schicksale erlebt
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"Im Salzwedeler Raum sind es in diesem Jahr sieben Jungstörche, deren Reiseverhalten in den Süden mittels Sender beobachtet wird – drei aus Mahlsdorf, zwei aus Henningen und zwei aus Siedenlangenbeck. Die Menschen wollen herausfinden, warum sich die Jungtiere für den westlichen Weg über Spanien oder den östlichen über die Türkei entscheiden (Ost- oder Westzieher). Von den sieben Jungstörchen zog es zwei nach Westen, fünf nahmen die Ostroute. Die Geschwister aus Henningen und Siedenlangenbeck teilten sich jeweils auf; die Mahlsdorfer wählten die Strecke über den Osten."
Dramatik pur: Was Störche aus Sachsen-Anhalt auf dem Flug nach Süden erleben
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"Es ist Mitte September, als sich das Signal von XY972 endgültig verliert. Mehr als 2.500 Kilometer hat der Jungstorch von seinem Geburtsort Mahlsdorf (Kreis Salzwedel) aus zu diesem Zeitpunkt bereits zurückgelegt. XY972 – so lautet die Kennnummer, die Wissenschaftler dem Tier gaben – hat die Ostroute von Sachsen-Anhalt bis nach Nordafrika gewählt. Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei und schließlich Syrien. Der Flug ist lang und gefährlich. Ob das Storchenmännchen hier verunglückt ist? Ungewiss. Sein Status: vermisst."
Salzwedel: Bewegungen von Störchen lassen sich im Internet verfolgen
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"Manchmal sind die Jungstörche in der Region zu sehen, manchmal aber auch nicht. Doch das macht nichts. Denn sieben Tiere sind mit Sendern versehen worden, um ihre Bewegungen auch ohne Sichtkontakt nachvollziehen zu können. Im näheren Bereich um Salzwedel betrifft dies zwei Exemplare aus Henningen, drei aus Mahlsdorf und zwei aus Siedenlangenbeck."